Marion Sohns - Heilpraktikerin

Eigenblutbehandlung

Die Eigenblutbehandlung ist - sinnbildlich gesprochen - "Nachhilfe für das Immunsystem" mit körpereigenen und homöopathischen Mitteln. Das ursprüngliche Prinzip war bereits in der Antike bekannt. Es wurde durch den Berliner Chirurgen August Bier (1861-1949), der sich als Vater der Spinalanästhesie in Deutschland einen Namen gemacht hat, für die europäische Naturheilkunde wieder entdeckt.

Das Immunsystem eines gesunden Menschen befindet sich quasi im Ruhezustand. Routiniert und unbemerkt wehren unsere Abwehrkräfte Keime ab - es geht uns rundum gut. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, z.B. im Winter durch trockene Heizungsluft oder durch Vorerkrankungen, Lichtmangel und Bewegungsarmut, so werden wir anfällig für Allergene und Viren. Das Resultat: Wir fühlen uns kraftlos und werden häufig krank.

Die Eigenbluttherapie "weckt" das Immunsystem. Dafür wird eine kleine Menge Blut aus einer Vene entnommen und nach homöopathischen Grundsätzen aufbereitet. Das so vorbereitete Blut wird nun wieder injiziert, entweder direkt unter die Haut oder intramuskulär. Auf diese Weise wird ein milder Reiz gesetzt, der die Abwehrkräfte mobilisiert und anregt.

Die Behandlung mit Eigenblut eignet sich hervorragend zur Vorbereitung auf die Erkältungssaison und zur Umstimmung des Immunsystems bei Autoimmunerkrankungen, Allergien und rheumatischen Erkrankungen. Sowohl in der Vorbeugung als auch in der Therapie ist sie ein verlässlicher Baustein für die Aktivierung und Umstimmung der körpereigenen Immunabwehr.